Operapoint
„Lohengrin” am ATD
Oliver Hohlbach, 23.11.09
Ulf Paulsen ist der Bariton des Hauses, der die schwierige Rolle des Telramund ohne jede Anstrengung meistert und die Figur des Demagogen nicht nur stimmlich überwältigend verkörpert.
Oliver Hohlbach, 23.11.09
Ulf Paulsen ist der Bariton des Hauses, der die schwierige Rolle des Telramund ohne jede Anstrengung meistert und die Figur des Demagogen nicht nur stimmlich überwältigend verkörpert.
Andreas Hillger, 04.10.09
…So kann, so muss es weitergehen im „Bayreuth des Nordens”. Dafür steht zudem ein Solisten – Ensemble, in dem Ulf Paulsen als sinistrer Machtmensch Telramund sowie Iordanka Derilova als furiose First Lady Ortrud mit starken Stimmen und scharf konturierten Charakteren für Qualität sorgen.…
Andreas Hillger, 11.05.09
…Die Schlüsselszene dieser Oper, deren Crux ja in der Reflexion einer unsichtbaren Handlung besteht, liefert jedoch der Auftritt des Orest, den Ulf Paulsen mit natürlicher Würde und Kraft begabt.…
Ute van der Sanden, 03.07.08
…Bevor jedoch die Gesangssolisten im Pathos schwelgten, ließ Golo Berg das Vorspiel zu Gioachino Rossinis Oper „Semiramis” in feiner italienischer Ouvertürenmanier von der Bühne hüpfen: elastisch musiziert, mit grandiosem Hörnersound und erbaulichem Sotto-voce-Ton in den Streichern. Worauf sich ein Feuersturm aus Belcanto-Arien erhob.
Sabine Noack war als furiengleiche Leonora in Donizettis „La favorite” zu erleben, Ulf Paulsen als düster-bewegender Michele in Puccinis „Mantel”. Ob „Macbeth” oder „Rigoletto”, Leoncavallo oder Ponchielli: bei solcher Dramatik vermisste niemand Kulissen.…
Irene Constantin, 16.06.08
…Ulf Paulsen hat wahrlich eine Stimme, die das Cottbuser Opernhaus erzittern läßt.…
Eleonore Büning, 14.06.08
…Dieser Prophet (Ulf Paulsen) ist aber auch zum verlieben! Bleich und glühend, mit einer Stimme wie aus Erz.…
Ute von der Sanden, 15.05.07
Ein großes Programm braucht eine große Stimme. Eine, die Kraft, Glanz und Volumen hat. Der Bariton Ulf Paulsen, Sänger am Anhaltischen Theater, besitzt eine solche Stimme. Gemeinsam mit Korrepetitor Stefan Kozinski stellte er sich am Sonntag imSpiegelsaal von Schloss Köthen einem langen, schweren, klug konzipierten romantischen Programm: seinem neuen Liederabend.
Fünf Orchesterlieder Gustav Mahler nach Texten von Friedrich Rückert, ein halbes Dutzend Mendelssohn-Lieder davor, Brahms und Schubert danach. Und alles unter dem Motto „Nächtliche Frühlingsstimmungen” auswendig vorgetragen. Kein Wunder, dass die überwiegend ältere Hörerschaft so ergriffen stille saß. Immer wieder überraschte Paulsens interessante Stimme, ihr edles Timbre in allen Lagen. Ein Fortissimo, das niemals schepperte und das der Sänger bis hin zur physischen Erfahrbarkeit aufzuziehen sich traute, in Mahlers „Um Mitternacht” weit über das Erwartbare hinaus. Und jene Helligkeit, die sich Paulsen für die Schubert-Lieder aufgespart hatte – ein Singen der Seele.…
Alexander Hauer, 29.03.07
…Schon vor der Pause war ersichtlich, daß dies ein besonderer Abend wurde. Ulf Paulsen schafft es, die zum Teil revolutionären Texte Schillers klar und verständlich zu interpretieren.…
…Paulsens angenehmer Bariton schmeichelt dem Zuhörer und führt ihn in andere Welten. Die verschiedenen handelnden Personen, vom dämonischen Erlkönig über den gotteslästerlichen Belsazar bis hin zu schnippigen Edelfräuleins bekamen stets eine andere Färbung. Durch sein Minenspiel verstärkte Paulsen diesen Eindruck.…
Rainer Schöbe, 24.01.06
…verbunden mit dem Konzert zum neuen Jahr der Anhaltischen Philharmonie Dessau unter Golo Berg.…
…Eröffnet wurde…mit…Händels „Judas Macchabäus”…Im folgenden „The Lord worketh wonders” sang sich Ulf Paulsen stimmgewaltig durch wahrhaft halsbrecherische Verzierungen und Läufe. …
Werner Wolf, 16.01.06
…Ulf Paulsen überzeugt als Giovanni in allen Phasen des wechselvollen Geschehens mit gesanglicher und darstellerischer Beweglichkeit und Sicherheit.…
Helmut Rohm, 21.01.03
…Johannes Fesenstein gelingt mit meisterlicher Bravour eine feine, mit vielen trefflichen Nuancen ausgefeilte Zeichnung der einzelnen Charaktere, er erweckt die agierenden Personen zu lebendiger Virtuosität.…
…Ulf Paulsen war als Graf stimmlich immer und spielerisch durchweg präsent, ihm glaubt man seine „inneren Triebe” genauso wie seine Empörung über die vermuteten „Verfehlungen” seiner Ehefrau.…
Paul Kloppstock, 15.03.99
…fast revuehafte und dennoch seriös wirkende Inszenierung von Orlando Montes de Oca… …Die aufwendige Ausstattung von Simon Caban und die prachtvollen Kostüme von Tomas Kypta waren wie auch das musikalische Resultat bei dem motiviert spielenden Orchester der Staatsoper unter der klangverliebten, rhythmisch federnden wie auch spannungsgeladenen Leitung von Jiri Mikula herausragende Leistungsbeweise, ohne die diese präsentable Qualität nicht möglich gewesen wäre.…
…Mit dramatisch grundiertem Bariton verlieh Ulf Paulsen dem Simon Mago faszinierende Konturen,…
Peter Korfmacher, 07.11.95
…Friedenskirchen-Kantor Hartmut Sennlaub gelingt es, sinfonische Chorliteratur aufzuführen. Hut ab!…
…Dem jungen Ulf Paulsen, Baß, läßt sich gar nichts vorwerfen: elegant, warm, dramatisch beseelt, technisch ausgereift – eine großartige Begabung.…